Was ist ein ABC Fahrwerk?

 

Active Body Control (ABC) ist der Markenname für eine Fahrwerk Technologie (aktive Radaufhängung)  von Mercedes Benz. Es bezeichnet ein auf einer Stahlfederung basierendes elektro-hydraulisches aktives Fahrwerkssystem, das neben der Federungs- und Dämpfungsfunktion einen Ausgleich der Nick- und Wankbewegungen des Fahrzeuges ermöglicht. Die so genannte Wankstabilisierung. Aufgrund der Horizontierung des Fahrzeugs durch das Hydrauliksystem brauchen ABC Fahrzeuge keine konventionellen Stabilisatoren, was im Automobilbau einzigartig ist. Um die Funktionen zu erfüllen, ist in jedem Federbein ein vertikal verstellbarer einseitig wirkender Hydraulikzylinder (Plunger) angebracht. Er regelt kontinuierlich die jeweilige Federvorspannung. Höherfrequente Schwingungen werden durch herkömmliche Schwingungsdämpfer (Stoßdämpfer) gedämpft. Der Systemdruck von 200 bar wird durch eine riemengetriebene Radialkolbenpumpe bereitgestellt. Das System ist nur für Modelle mit Hinterradantrieb verfügbar. ABC Härte kann man in zwei Stufen einstellen: Normalmodus (weicher) und Sportmodus (härter). Es sind auch drei Fahrzeugniveau-Einstellungen voreinstellbar: normal, höher, hoch. Trotz der Einstellungen passt das Fahrzeug die Härte und das Niveau automatisch an die Strassenbedienungen an, sodass der Fahrer vollständig entlastet werden kann.

 

1994 gab es allerdings erstmals mit dem Citroën Xantia Activa mit „Aktiver Fahrwerksstabilisierung“ (AFS) ein Fahrzeug, das Wankbewegungen der Karosserie mittels eines aktiven hydropneumatischen Fahrwerks minimiert.

 

Warum Hydraulik Fahrwerke nicht wartungsfrei sind !!!

Ich, Karsten Zädow, erkläre Ihnen warum ein Ölwechsel auch bei einer ,,lebenslangen Befüllung‘‘ sinnvoll ist. Die Hersteller werben mit der Aussage, dass der Nutzer des Fahrzeuges in der gesamten Nutzungsdauer nicht ein einziges Mal einen Ölwechsel im Hydraulik-Fahrwerk vornehmen müsste. 

„Wartungsfrei“ ist die Aussage. In der Theorie eine wunderschöne Sache, keine Kosten. Aber das ist nur auf dem ersten Blick eine schöne Sache, die Praxis sieht anders aus. Die Kosten kommen mit der Alterung des Öls. Jeder Nutzer sollte sich im Klaren darüber sein, dass sich trotz dieser Aussage der Fahrzeughersteller Ablagerungen und Rückstände bilden werden. Diese können zukünftig zu erheblichen Problemen, bis hin zu Defekten am Hydraulik-Fahrwerk führen. Probleme bei längerer Standzeit und dadurch anfallende Kosten können das Ergebnis sein. Deshalb sollte ein Ölwechsel, in regelmäßigen Abständen vorgenommen werden, um das Leben der Hydraulik Bauteile und damit auch den Fahrspaß auf ein Maximum zu verlängern. Die sorgfältige Wartung des Hydraulik-Fahrwerks wirkt sich absolut positiv auf die Bauteile des Hydraulik-Fahrwerks aus. 

Eine Studie die ich durchgeführt habe, mit einem S 55 AMG Kompressor mit 470.000 km Laufleistung, hat ergeben dass alle 30.000 km ein Ölwechsel im Hydraulik-Fahrwerk sinnvoll ist, um alle Bauteile im System vor dem flüssigem Schleifpapier zu schützen. Denn wenn eine Verunreinigung im System ist, wird das Hydrauliköl zu flüssigem Schleifpapier die Folge daraus ist höherer Verschleiß, mehr Reibung (dadurch Überhitzung der Hydraulikpumpe was zu Rissbildungen führt), Beschädigung der Laufflächen der Federbeine und Fehlfunktionen der Steuereinheiten.

Zu den Aufgaben eines Hydrauliköls zählen, unter anderem die Übertragung des Drucks an die einzelnen Fahrwerksteile, Aufnahme von Kräften, die Wärmeabfuhr, die Schmierung und der Betrieb der hydraulischen Steuerung. Hierzu bedarf es aber ein sauberes Öl und es sollte auch nicht zu alt sein. Denn das vorgeschriebene Hydrauliköl „Pentosin“ ist hygroskopisch (es zieht Wasser aus der Luftfeuchtigkeit), gleiches Phänomen bei der Bremsflüssigkeit alle 1-2 Jahre wechseln. Die Lebensdauer des „Pentosin“ - Öls liegt bei ca. 1,5-2 Jahre im Gebrauch. 

Bei der normalen verschlossenen Lagerung 4-5 Jahre. Durch das Aufnehmen von Feuchtigkeit aus der Luft haben Sie das Phänomen, dass Ihre Bauteile im Hydraulik-Fahrwerk anrosten. Bei längeren Standzeiten hatten wir schon Fahrzeuge wo Kolben in der Hydraulik Pumpe angerostet waren und im Frühjahr beim ersten Start „Rote Fehlermeldung“kam, Hydraulik Pumpe Totalschaden. 

Hinzu kommen dann die Bruchspäne die sich sofort im System verteilen, so dass eine Komplett Sanierung des Systems notwendig wird. Oftmals werden die üblichen Probleme, mit welchem ein Hydraulik-Fahrwerk zu kämpfen hat, durch die Verwendung von einem zu alten Öl verursacht. 

Durch den Verschleiß kann die Viskosität nicht zu 100 Prozent erhalten bleiben und eine optimale Schmierung kann nicht mehr gewährleistet werden. Noch dazu setzen sich über die Jahre Schmutzpartikel, durch den metallischen Abrieb und die Schwebeteilchen, die sich von den Innenwänden der Hydraulik-Schläuche ablösen, ab, welche eine gute Schmierung weiterhin unmöglich machen. Im schlimmsten Fall können dadurch sogar Verstopfungen der Ölsiebe oder der hydraulischen Steuereinheiten entstehen, so dass es eine Eigenschmierung der Bauteile unmöglich macht. Die Folge sind Lagerschäden.

Durch die nicht ausreichende Schmierung ist ein erneuter Abrieb kaum zu vermeiden. Dabei handelt es sich somit um einen  „Teufelskreis“. Durch diesen wird die Lebensdauer der Bauteile im ABC/MBC Hydraulik-Fahrwerk merklich verkürzt. Die schädlichen Ablagerungen, welche durch die Abreibung verursacht werden, können nur durch einen Wechsel des Hydrauliköls fast vollständig, je nach Variante, entfernt werden. Einen Wechsel sollte dabei alle 2-3 Jahre beziehungsweise alle 30 bis 40.000 Kilometer vorgenommen werden. Um einen Ölwechsel des Systems für jeden Nutzer möglich zu machen habe ich 2008 die „Zädow Methode“ entwickelt. Der Ölwechsel des Systems wird durch das manuelle auf und abfahren des Fahrwerks vorgenommen, wobei neues Öl in den Vorratsbehälter gefüllt wird und das alte ÖL was über den Rücklauf ausgestoßen wird in ein separates Behältnis aufgefangen. Es gibt noch mehrere Möglichkeiten das System zu spülen, unter anderem mit einer separaten Pumpe und über die Stardiagnose.

Mit der „Zädow-Methode“ haben wir aber vielen Nutzern und Werkstätten eine Methode aufgezeigt ohne Kostenintensive Arbeitsmittel einen Ölwechsel im ABC/MBC System durch zu führen. Hierzu hatte ich auch 2008 den Magnetfilter entwickelt, der zum einen als Trennstelle im Rücklauf dienen  sollte, als Schauglas für die Ölqualität und der wichtigsten Punkt, „der Magnet“. Warum Magnet???

Im jedem Motor, in jedem Getriebe, in jeder Industrie Anlage wo Öl im Spiel ist gibt es die sogenannten Sammelmagneten. Der Sammelmagnet ist dafür zuständig, jeden metallischen Abrieb einzusammeln, so dass er im System nicht mit umher wandern kann und für Schäden sorgt. 

Diesen Sammelmagneten gibt es leider in den Hydraulischen Fahrwerks Systemen nicht. Meine Studien aus den letzten 10 Jahren haben aber einen entscheidenen Konstruktionsfehler des ABC System ergeben. Diesen habe ich bis heute nicht veröffentlicht. Mir stellte sich immer die Frage, warum die Federbeine im ABC System, die Bauteile waren, die am schnellsten von Beschädigungen betroffen waren. Schuld ist die Konstruktion der Federbeine. In den Federbeinen sitzt der Plungerwegsensor, der wiederum den sogenannten Positionsmagneten braucht, um seine Arbeit verrichten zu können.

In der unteren Darstellung können Sie entnehmen wie die Funktionsweise ist und Sie sehen auch die verschiedenen Magnetfelder die dazu nötig sind. Diese Magnetfelder haben aber eine entscheidende negative Auswirkung, Sie sammeln jeglichen Abrieb aus dem System an sich und setzen Ihn an den Kolbenstangen der Federbeine fest, wo er zu einer besonders zerstörender Mischung wird. Aus diesem einen Grund bin ich auf die Idee mit dem Magnetfilter gekommen, um dem entgegen zu wirken.

 

Die erste Idee war den Magnetfilter gleich in den Druckabgang der Hydraulikpumpe zu positionieren. Nur einen Magnetfilter zu entwickeln der bis zu 300 bar Öldruck ab kann, war zu teuer und auf den freien Markt unverkäuflich. Also wählte ich den Rücklauf im Niederdruckbetrieb. Dies allein war der Grund für den Magnetfilter im ABC System. Die Ingenieure haben dies auch erkannt und 2004 eine Konstruktionsänderung vorgenommen. Hydraulikfederbeine ohne Plungerwegsensor und ohne Magnetismus und siehe da die Federbeine halten länger und haben nicht mehr derart starke Beschädigungen  wie die mit Magnetismus.

 

   

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